Ab dem 1. Mai steht der erste Teil der Modernisierung einer der wichtigsten Bahnstrecken Deutschlands an. Wir erklären, was gemacht wird und alles, was dazu wichtig ist.

Hamburg <> Hannover: Qualitätsoffensive Hamburg–Hannover mit angepasstem Konzept

Die geplante ↗Qualitätsoffensive auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Hannover wird wie vorgesehen am 1. Mai beginnen. Die Umsetzung erfolgt jedoch in einem neuen und angepassten, stufenweisen Konzept. Hintergrund ist, dass weiterhin Fern- und Güterzüge von der Strecke Hamburg – Berlin über die Strecke Hamburg – Uelzen – Celle – Hannover umgeleitet werden müssen.

  • Der Streckenabschnitt Celle – Hannover wird wie geplant ab dem 1. Mai vollständig gesperrt. Hier werden keine Züge fahren.
  • Auf dem Abschnitt Celle – Uelzen verkehren voraussichtlich noch bis zum 14. Mai Güterzüge. Nahverkehrszüge, also der metronom, fahren nicht!
  • Auf dem Abschnitt Uelzen – Lüneburg werden bis zum 14. Juni weiterhin Fern- und Güterzüge unterwegs sein. Auch der metronom wird hier zwischen dem 01. Mai bis 14. Juni mit einigen Zügen fahren können.
  • Ab dem 14. Juni wird dann der gesamte Streckenabschnitt Lüneburg – Hannover für die Qualitätsoffensive gesperrt.

Zwischen dem 01. Mai und dem 10. Juli finden große Maßnahmen zur Modernisierung auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Hannover statt. Die Strecke selbst gehört zu den wichtigsten Eisenbahnverbindungen Deutschlands. Auf ihr verbinden wir mit unseren metronom-Zügen nicht nur die großen Metropolen miteinander, sondern auch ganze Regionen, ihre Orte und sehr viele Menschen. Aber nicht nur die gelb-blauen metronom-Züge sind hier unterwegs: Die Strecke ist eine zentrale Achse des gesamten europäischen Fern- und Güterverkehrs.

Rund jeder vierte Güterwagen in Deutschland fährt zum Beispiel ab oder nach Hamburg.

Weil der Korridor Hannover <> Hamburg deshalb besonders stark beansprucht wird, steht der Strecke in den kommenden Jahren eine umfassende Modernisierung bevor. Ziel ist es, die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit des Bahnverkehrs langfristig zu verbessern. Bisher wurden immer viele kleine Baumaßnahmen durchgeführt, jetzt soll gebündelt und "auf Schlag" saniert werden. Den Auftakt bildet die Qualitätsoffensive 2026.

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Während der Qualitätsoffensive 2026 wird es zu großen Einschränkungen im Bahnverkehr kommen. Um diese so gering wie möglich zu halten, wird ein umfangreicher Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.


Was das für Fahrgäste bedeutet

Im Zeitraum der Qualitätsoffensive vom 1. Mai bis zum 10. Juli 2026 kommt es zu starken Einschränkungen im Bahnverkehr. Betroffen ist der gesamte Streckenabschnitt zwischen Hamburg, Lüneburg und Hannover.

      Für die ausfallenden Zugverbindungen ist ein umfangreicher Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Lüneburg <> Uelzen <> Langenhagen Mitte vorgesehen. Zwischen Langenhagen Mitte und Hannover Hbf müssen Reisende auf den lokalen ÖPNV umsteigen.

      Eine Mitnahme von Fahrrädern im Ersatzverkehr ist aus Kapazitätsgründen nicht möglich!

        Ersatzverkehr

        Durch die schrittweise Durchführung der Qualitätsoffensive, ergeben sich nun zwei Zeiträume mit unterschiedlichen Auswirkungen.

        Für die Strecke Uelzen – Celle – Hannover der metronom-Linien RE2 und RE3 bleibt das ursprüngliche Konzept unverändert: Hier werden zwischen dem 01. Mai und dem 10. Juli keine Nahverkehrszüge fahren.

        Der Streckenabschnitt zwischen Uelzen und Lüneburg bleibt bis zum 13. Juni durchgehend befahrbar: Fahrgästen stehen damit täglich sechs durchgehende metronom-Verbindungen zwischen Uelzen und Hamburg Hbf (je drei pro Richtung) zur Verfügung. Diese Züge halten in beiden Richtungen in Uelzen, Bad Bevensen, Bienenbüttel, Lüneburg, Winsen (Luhe), Hamburg-Harburg und Hamburg Hauptbahnhof.

        • Ab Uelzen fahren die Züge täglich um 05:38 Uhr, 06:41 Uhr und 08:33 Uhr in Richtung Hamburg,
        • ab Hamburg Hbf fahren die Züge täglich um 14:26 Uhr, 18:28 Uhr und 20:28 Uhr in Richtung Uelzen.

        Ergänzend werden in den Nachtstunden zwei weitere durchgehende Fahrten angeboten:

        • Ab Uelzen montags bis freitags (an Schultagen) um 03:52 Uhr in Richtung Hamburg,
        • ab Hamburg Hbf samstags und sonntags um 02:34 Uhr in Richtung Uelzen.

        Zusätzlich verkehrt die metronom-Linie RE3 tagsüber im Zwei-Stunden-Takt zwischen Lüneburg und Uelzen im Pendelverkehr. In Lüneburg besteht jeweils der Anschluss an die metronom-Züge in Richtung Hamburg.

        Zwischen dem 1. Mai und dem 13. Juni erreichen die Züge der metronom-Linie RE3 aus Hamburg kommend den Bahnhof Lüneburg 1x pro Stunde zur Minute '25 Es gibt hier ein paar Ausnahmen zur frühen oder späten Tageszeit.

        Auf der metronom-Linie RE4/RB41 zwischen Bremen Hbf und Hamburg Hbf kommt es nur zu geringen Anpassungen:

        • Vom 11. Mai bis 22. Mai 2026 werden zusätzliche Fahrten zwischen Hamburg-Harburg und Hamburg Hbf eingerichtet. Hintergrund sind Bauarbeiten bei der S-Bahn Hamburg mit einer Sperrung der Linien S3 und S5 im Abschnitt Wilhelmsburg – Neugraben.

        Ab dem 14.06. bis 10.07. gilt dann das ursprünglich Bau-Konzept: zwischen Hannover – Uelzen - Lüneburg können keine Züge mehr fahren.

        Zwischen Uelzen und Hannover wird kein Regionalexpress der Linien 2 und 3 fahren. Zwischen Lüneburg und Hamburg fährt ein eingeschränkter Regionalverkehr, der an den Schienenersatzverkehr angebunden ist. Der Fernverkehr zwischen Hannover und Hamburg wird großräumig umgeleitet.

        Fahrpläne der Ersatzbusse

        zwischen dem 01.05. - 10.07.2026

        Fahrpläne der metronom-Fahrten RE3/RB31 und RE4/RB41

        zwischen dem 01.05. - 10.07.2026

        Unsere Züge fahren täglich durch Norddeutschland und bringen dich sicher an dein Ziel. Zuverlässigkeit ist uns dabei sehr wichtig. Trotzdem kann es manchmal passieren, dass Züge verspätet sind oder ausfallen. Um über Störungen oder Verspätungen auf deiner metronom-Strecke informiert zu bleiben, kannst du unsere aktuelle Verkehrslage prüfen:

        Ob kurzfristige Änderungen im Fahrplan, Hinweise zu Bauarbeiten oder zu großen Störungen im Betrieb – unser WhatsApp-Kanal liefert dir weitere, wichtigste Informationen direkt aufs Handy:


        Haltestellen für den Ersatzverkehr

        Die Ersatzhaltestelle befindet sich am Bahnhof ZOB.

        Die Ersatzhaltestelle befindet sich an der Ladestraße, hinter dem PKW-Parkplatz.

        ↗Google-Maps Standort

        Orientieren Sie in Richtung Bahnhofsstraße. Die Ersatzhaltestelle befindet sich auf der Straßenseite des Parks.

        ↗Google-Maps Standort

        Die Haltestellen der Busse befindet entlang der St.-Viti-Straße in Höhe EDEKA/ZOB.

        ↗Google-Maps Standort

        Die Ersatzhaltestelle befindet sich an der Bushaltestelle "Suderburg Bahnhof" auf dem Bahnhofsvorplatz.

        ↗Google-Maps Standort

        Die Ersatzhaltestelle befindet sich an der Bushaltestelle Mündener Straße.

        ↗Google-Maps Standort

        Es ist die bestehende ÖPNV-Haltestelle "Ortsmitte" vorgesehen. Diese befindet sich direkt an der Bundesstraße 191 in Höhe der Sparkasse.

        Die Haltestelle am Bahnhof wird nicht angefahren!

        ↗Google-Maps Standort

        Die Ersatzhaltestelle befindet sich am Bahnhof ZOB, Busstieg A.

        Die Ersatzhaltestelle befindet sich im Wendehammer am Bahnhof in der Bahnhofstraße.

        ↗Google-Maps Standort

        Die Ersatzhaltestelle befindet sich an der Bushaltestelle Bahnhof zwischen Bahnhofstraße und Stahlstraße.

        ↗Google-Maps Standort

        Zentrum

        Die genauen Haltestellen für den Ersatzverkehr in Langenhagen-Mitte sind noch nicht festgelegt worden.

        Mitte

        Bei Baustellen auf der Straße oder an den Haltestellen oder bei anderen unvorhergesehenen Ereignissen, ändern sich die Wege der Busse oder die Busse halten an einer anderen Haltestelle. Auf einer weiteren Seite findest du deshalb alle aktuellen Änderungen zu deiner Haltestelle:


        Was genau geplant ist

        Die Deutsche Bahn plant für das Jahr 2029 eine komplette „Generalsanierung” der Strecke. Bereits jetzt wird jedoch eine sogenannte Qualitätsoffensive durchgeführt, um die ersten Weichen in Richtung Modernisierung zu legen. Während der zehnwöchigen Sperrung im Frühjahr und Sommer 2026 sollen unter anderem auf der Strecke zwischen Lüneburg und Uelzen neue elektronische Stellwerke entstehen. Es soll auch eine moderne Leit- und Sicherungstechnik für Signale und Überwachungssysteme eingebaut werden.

        Darüber hinaus werden Arbeiten an den Gleisen, Weichen, Oberleitungen und mehreren Bahnhöfen durchgeführt. Unter anderem in Stelle, Suderburg, Großburgwedel und Langenhagen Mitte rollen dafür die Bagger an.

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        Blick in die Zukunft: Generalsanierung 2029

        Schon jetzt plant die Deutsche Bahn im Jahr 2029 eine Generalsanierung des gesamten Schienenkorridors Hamburg – Hannover. Dabei werden zahlreiche viele weitere Maßnahmen gebündelt, um die Strecke in einem kompakten Zeitraum vollständig zu erneuern.

        Das Ziel: ein zuverlässigeres, leistungsfähigeres und digitales Schienennetz, das über viele Jahre hinweg ohne größere Baustellen auskommt.

        Welche Auswirkungen die Generalsanierung 2029 konkret auf Reisende haben wird, ist noch unklar. Sicher ist jedoch, dass die Erkenntnisse aus der Qualitätsoffensive in die Planungen einfließen wird und es wieder einen umfangreichen Ersatzverkehr mit Bussen geben wird, da die Strecke vollständig gesperrt werden muss.

        Weitere Informationen der Deutschen Bahn

        Aktuelle Informationen, Präsentationen und Zeitpläne zur „Qualitätsoffensive Hamburg – Hannover“ stellt die Deutsche Bahn auf ihrer Projektwebsite bereit: bauprojekte.deutschebahn.com/p/hamburg-hannover


        Modernisierung einer der wichtigsten Bahnstrecken Deutschlands und alles, was dazu wichtig ist!

        Allgemein

        Die „Qualitätsoffensive 2026“ ist ein umfangreiches Sanierungsprojekt der DB InfraGO auf der stark befahrenen Strecke zwischen Hamburg und Hannover.

        Während der „Qualitätsoffensive 2026“ werden unter anderem Gleise, Weichen, Brücken, Oberleitungen und Stellwerke erneuert. Ziel ist es, die Strecke zuverlässiger zu machen und sie auf die große Generalsanierung im Jahr 2029 vorzubereiten.

        Weitere Informationen rund um das Bauprojekt „Qualitätsoffensive 2026“ der DB InfraGO findest du unter https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/hamburg-hannover.

        Die Bauarbeiten im Rahmen der Qualitätsoffensive finden von Freitag, 1. Mai bis Freitag, 10. Juli 2026 statt. In dieser Zeit wird an mehreren Abschnitten gleichzeitig gearbeitet.

        Die Bahnstrecke ist eine der am stärksten befahrenen in Deutschland – sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr. Durch die hohe Auslastung und einem Sanierungsstau sind viele Anlagen am Gleis in die Jahre gekommen. Mit der sogenannten Qualitätsoffensive möchte die Deutsche Bahn die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit der Strecke verbessern und sie für den digitalen Bahnbetrieb der Zukunft ausrüsten.

        Betroffen ist die gesamte Verbindung zwischen Hamburg und Hannover, insbesondere aber der Abschnitt Lüneburg – Uelzen Hannover. Dort fahren während der Qualitätsoffensive keine Züge!

        Während der Arbeiten wird es zu umfangreichen Streckensperrungen kommen. Die Züge können in dieser Zeit nicht wie gewohnt verkehren.

        Nach Abschluss der Qualitätsoffensive folgt im Jahr 2029 eine Generalsanierung der gesamten Strecke. Dabei werden alle geplanten Bauvorhaben zusammengefasst, um den Abschnitt Hamburg – Hannover vollständig zu modernisieren. Danach sollen für viele Jahre keine größeren Arbeiten mehr nötig sein.

        Qualitätsoffensive 2026:

        Zehn Wochen Bauzeit mit Erneuerung einiger Stellwerke, Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik, teilweise Austausch von Gleisen und Weichen und Modernisierung einzelner Bahnhöfe. Ziele sind die kurzfristige Verbesserung der Zuverlässigkeit und Vorbereitung auf die Generalsanierung im Jahr 2029.

        Generalsanierung 2029:

        Voraussichtlich fünf Monate Bauzeit, nach der die gesamte Strecke umfassend saniert und modernisiert sein wird. Danach sollen laut DB InfraGO mehrere Jahre keine großen Bauarbeiten mehr nötig sein. Es wird einzelne Verbesserungen in der Leistungsfähigkeit der Strecke geben.

        Alle Informationen, Präsentationen und Zeitpläne stellt die Deutsche Bahn auf ihrer Projektwebsite bereit: bauprojekte.deutschebahn.com/p/hamburg-hannover

        Solltet ihr oder jemand euch Nahestehendes keinen Zugriff auf diese digitalen Medien haben, könnt ihr eure Fahrpläne über unseren Kundendialog anfordern und in Uelzen oder Lüneburg abholen. In begründeten Einzelfällen ist auch eine Zusendung nach Hause möglich.

        Natürlich fahren wir am liebsten mit euch – das macht einfach am meisten Spaß.

        Aber wat mutt, dat mutt. Die geplanten Maßnahmen für eine moderne und künftig weniger störanfällige Infrastruktur sind in unseren Augen richtig, wichtig und alternativlos.

        Schienenersatzverkehr (SEV)

        Für die Dauer der Bauarbeiten ist ein umfangreicher Ersatzverkehr mit Bussen vorgesehen. Die Fahrpläne findet ihr hier: Qualitätsoffensive 2026.

        Der Schienenersatzverkehr wird durch die Regionalbus Braunschweig GmbH (RBB) gemeinsam mit der DB SEV GmbH gefahren.

        Alle Fahrkarten und Fahrtberechtigungen, die auf der jeweiligen Strecke im RE2 oder RE3 gelten würden, gelten im SEV.

        In den SEV-Bussen können keine Tickets gekauft werden. Bitte kaufe dein Ticket vorab, zum Beispiel in der Fahrplaner-App, oder nutze eine Verkaufsstelle oder die Fahrkartenautomaten.

        Nein, das ist nicht nötig. Es werden Niederflurbusse mit Rampe und Rollstuhlbereich eingesetzt. Die Mitfahrt ist also grundsätzlich ohne Anmeldung möglich.

        Nein, Fahrräder können in den Ersatzbussen nicht mitgenommen werden. Unser Tipp: Ein faltbares Fahrrad oder ein E-Scooter zählen zusammengeklappt als Reisegepäck. Wer ganz sicher sein möchte, sollte am Start- und Zielbahnhof je ein Fahrrad abstellen. So kann auf beiden Seiten unabhängig geradelt werden.

        Die Arbeiten werden für Reisende viel Geduld erfordern! Insgesamt sind sie jedoch ein wichtiger Schritt, um die Strecke langfristig zu stärken und moderner zu machen.


        Wenn du unbeantwortete Fragen zum metronom, zur Qualitätsoffensive oder dem Ersatzverkehr hast, helfen dir auch unsere Beraterinnen und Berater in Uelzen oder Lüneburg gerne weiter. Du kannst sie vor Ort persönlich treffen, eine Online-Kontaktanfrage stellen oder einfach anrufen.

        Kundendialog Uelzen

        Tel.: (0581) 97 164-164
        Fax: (0581) 97 164-169

        metronom Eisenbahngesellschaft mbH
        St.-Viti-Straße 15
        29525 Uelzen

        Wir sind persönlich für euch da:

        Montag - Freitag von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr (ausgenommen feiertags)

        Servicecenter Lüneburg (Verkaufsstelle im Bahnhof)

        Bahnhofstraße 12, 21337 Lüneburg (direkt in der Bahnhofshalle)

        Wir sind persönlich für euch da:

        • Montag - Freitag von 07:00 bis 18:00 Uhr
        • Samstag bis Sonntag von 09:00 bis 14:00 Uhr.
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