Sie haben eine Fahrpreisnacherhebung erhalten?

so geht es weiter

Sie sind ohne eine gültige Fahrkarte gefahren? Wenn es z.B. an einem defekten Automaten lag, überprüfen wir das gern für Sie.

Lag eine Störung des Automaten vor:
• Wir senden Ihnen eine Rechnung über den normalen Fahrpreis zu.

Lag keine Störung des Automaten vor:
• Wir senden Ihnen eine Rechnung über ein erhöhtes Beförderungsentgelt zu.

mehr Freizeit für Vergessliche – nachträgliche Vorlage im metronom

Morgens zu Hause muss es schnell gehen – da kann man auch mal etwas vergessen, z. B. die Monats oder Jahreskarte. Diese persönlichen Zeitkarten sind praktisch und günstig. Doch wer sie im metronom nicht vorzeigen konnte, dem drohte viel Rennerei, um ein erhöhtes Beförderungsentgelt zu vermeiden.

Damit ist jetzt Schluss: Im metronom können Sie eine vergessene persönliche Zeitkarte auch nachträglich vorzeigen. Legen Sie diese zusammen mit dem Beleg für das erhöhte Beförderungsentgelt innerhalb von 7 bzw. 14 Tagen (je nach Tarif ) einem Fahrgastbetreuer an Bord vor, entsteht lediglich eine Bearbeitungsgebühr von 3,50 bzw. 7,00 € (je nach Tarif ). Ein deutschlandweit einmaliger Service – das gibt es nur im metronom.

Bei Fragen zu Ihrer Fahrpreisnacherhebung, wenn Sie widersprechen wollen oder Ihre Zeitkarte nachträglich online vorlegen wollen, nutzen Sie bitte dieses Formular (Klick auf den Link):


Schwarzfahren: das erhöhte Beförderungsentgelt

"Sie kaufen eine Fahrkarte nicht für die Kontrolle - sondern für die Fahrt mit dem Zug"

Ohne gültige Fahrkarte mitzufahren macht es teuer für alle. Reisende, die bei Antritt der Fahrt keine gültige Fahrkarte besitzen oder eine gültige Fahrkarte nicht vorlegen können und/oder diese auf Verlangen nicht unverzüglich vorzeigen, sind zur Zahlung eines erhöhten Fahrpreises verpflichtet (§ 12 EVO).

Das ist teuer für den einzelnen. Jede Fahrt ohne gültige Fahrkarte macht es aber auch teuer für alle anderen. 

Warum? 

Der Betrieb einer Eisenbahn kostet Geld - viel Geld. 

Neben dem Kauf der Züge selbst entstehen jeden Tag Kosten durch:

  • Gehalt der Mitarbeiter (Fahrgastbetreuer, Lokführer, Servicemitarbeiter, Verwaltung etc.)
  • Strom bzw. Diesel
  • Nutzung der Gleisanlagen (Trassengebühren)
  • Nutzung der Bahnhöfe (Stationsnutzungsentgeld)
  • Reparatur und Wartung der Züge
  • Informationsmaterial, Fahrpläne, elektr. Fahrplanauskunft
  • Reinigung der Züge

Durch den Verkauf von Fahrkarten können die Kosten nur zu ca. 30% gedeckt werden. Der Rest (ca. 70%) wird vom Land Niedersachsen aus Steuermitteln bezuschußt.

Also: jede nicht gekaufte Fahrkarte erhöht den Anteil notwendiger Steuermittel - und kostet unser aller Geld.

Eine gültige Fahrkarte ist deutlich günstiger als eine Tankfüllung oder gar das "erhöhte Beförderungsentgelt"

Der erhöhte Fahrpreis beträgt das Doppelte des normalen Fahrpreises für die vom Reisenden zurückgelegte Strecke, mindestens aber 60 Euro.