metronom hat neue Sprecher gefunden – und so klingen sie

Einmal den Mitreisenden eine klare Ansage machen?

Kein Problem: Die metronom Eisenbahngesellschaft (metronom) hat im Herbst unter ihren Fahrgästen nach neuen, ungewöhnlichen Sprecherstimmen für die Stationsansagen im Zug gesucht – und gefunden.

Aus über 600 Probeaufnahmen hat die Jury insgesamt 31 neue Ansagen ausgewählt.

Erfahrungen als Sprecher wurden dabei nicht erwartet – vielmehr aber eine enge, individuelle Verbindung zu dem jeweiligen Bahnhof. „Wir haben nach besonderen Stimmen und Typen entlang unserer Strecke gesucht oder nach einer kreativen Idee für den jeweiligen Ort“, erklärt Unternehmenssprecher Björn Pamperin. „Oder auch nach Menschen, die eine besondere Verbindung zu ihrem Heimatort haben, wie zum Beispiel Schützenkönig, Mitglied der freiwilligen Feuerwehr oder Schülersprecher.“


Seit dem 11. Dezember sind die neuen Ansagen dann in den Zügen des metronom zu hören, und zwar für folgende Stationen:

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Ashausen

Gesprochen von Hanna G.

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Banteln

Gesprochen von Johanna S.

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Bienenbüttel

Gesprochen von Nico C.

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Bremen Hbf

Gesprochen von Michael D.

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Bremen-Oberneuland

Gesprochen von Igna S.

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Buchholz

Gesprochen von Christian B.

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Buxtehude

Gesprochen von Volker N.

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Celle

Gesprochen von Cinstante B.

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Cuxhaven

Gesprochen von Oliver Z.

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Einbeck-Salzderhelden

Gesprochen von Benjamin G.

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Göttingen

Gesprochen von Ghazal D. | Interview

1. Warum gerade Göttingen?

Ich bin Studentin und komme aus dem Iran. Ich studiere Cardiovascular Science an der Uni Göttingen und das ist der Grund meines Aufenthalts in Göttingen :).

2. Was ist das besondere an Göttingen?

Göttingen ist eine Universitätsstadt und viele Fahrräder.

3. Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Göttingen?

Das Gänseliesel ist mein Lieblingsplatz in Göttingen.

4. Wohin sind Sie das letzte Mal mit metronom gefahren?

Nach Hamburg

5. Jetzt sind Sie ja Teil des metronom – so etwas wie ein Pate. Was können wir besser machen (außer Pünktlichkeit – wird ja immer genannt)?

Als Studentin finde ich schön, wenn man Wifi Unterwegs hat.

6.Gibt es sonst noch etwas, was unsere Fahrgäste über Sie wissen sollten?

Ich habe einen Wunsch, und zwar als Schauspielerin in einem Deutschen Film zu spielen :P.


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Hamburg-Hbf.

Gesprochen von Jan T. | Interview

1. Warum gerade den Hamburger Hbf.?

Der Hamburger Hauptbahnhof ist einer der meist frequentierten Fernbahnhöfe Deutschlands mit bis zu 500.000 Passagieren täglich. Mit der mehr als 100 Jahre alten, größten freitragenden Bahnhofshalle der Republik ist er für mich - neben dem Hafen - das bedeutendste Symbol für das so vielen Menschen inne wohnende Fernweh. Für die Sehnsucht danach, Grenzen zu überwinden, neue Horizonte zu entdecken und die Gedanken zu lüften. 

2. Was ist das besondere an Hamburg?

Hamburg ist bunt. Hamburg ist weltoffen und bietet vielfältige, kulturelle Angebote auf Weltklasseniveau sowie Spitzengastronomie aus verschiedenen Ländern. In Hamburg atme ich Freiheit.

3. Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Hamburg?

Ganz klar: die Elbterrasse des Strandhotels Blankenese. Hier bei schönem Wetter auf einem der Sofas zu sitzen und den vorbeifahrenden Schiffen zuzuschauen, ist "Seele baumeln lassen" pur!

4. Wohin sind Sie das letzte Mal mit metronom gefahren?

Meine letzte Fahrt mit metronom war nach Celle. 

5. Jetzt sind Sie ja Teil des metronom – so etwas wie ein Pate. Was können wir besser machen (außer Pünktlichkeit – wird ja immer genannt)?

Vielleicht ist es möglich, mehr Mitarbeitende einzustellen, um so Zugausfälle aufgrund Personalmangels oder Erkrankung besser vermeiden zu können.

6. Gibt es sonst noch etwas, was unsere Fahrgäste über Sie wissen sollten?

Wenn Ihnen meine Stimme gefällt, laden Sie sich gerne auf meiner Website www.jan-terstiege.de die skurrilen Geschichten von Hermann Harry Schmitz kostenfrei herunter, brennen sie auf CD, verschenken sie oder genießen Sie sie ganz für sich allein. Es würde mich sehr freuen, Ihnen damit einige amüsante Momente schenken zu können.


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Hammah

Gesprochen von Gregor A.

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Hannover

Gesprochen von Patrick H.

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Hechthausen

Gesprochen von Jacob S.

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Hemmoor

Gesprochen von Laura D.

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Himmelpforten

Gesprochen von Katharina K.

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Isernhagen

Gesprochen von Arnold F.

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Klecken

Gesprochen von Susan K. | Interview

1. Warum gerade Klecken?

Klecken ist der zweitgrößte Ort der Gemeinde Rosengarten, hier leben ca. 2700 Einwohner, allerdings ist Klecken der einzige Ort der Gemeinde mit einem Bahnanschluss.

2. Was ist das besondere an Klecken?

Klecken hat das Glück gerade noch zum Großbereich des Hamburger Verkehrsbundes zu gehören. Deswegen ist Klecken gerade bei Pendlern so beliebt.

3. Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Klecken?

Idyllisch mitten im Klecker Wald in der Nähe des Hünengrabes, einem Langbett aus der Jungsteinzeit zwischen 3500-2800 v. Chr., steht „Dat ole Försterhuus“. 1852 für den damaligen Förster erbaut, ist es heute im Besitz des Postkutschenvereins Lüneburger Heide und bietet als Veranstaltungslocation vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

4. Wohin sind Sie das letzte Mal mit metronom gefahren?

Zum Weihnachtsshopping nach Hamburg.

5. Jetzt sind Sie ja Teil des metronom – so etwas wie ein Pate. Was können wir besser machen (außer Pünktlichkeit – wird ja immer genannt)?

Da gerade Pendler Richtung Hamburg im letzten Sommer aufgrund Baustellenarbeiten auf verschiedenen Autobahnen und Hauptstraßen stundenlang im Stau standen, hätte ich mir gewünscht, speziell in den Stoßzeiten, längere Züge ( mehr Waggons ) einzusetzen. Denn zufriedene Pendler sind die Gäste von morgen.

6. Gibt es sonst noch etwas, was unsere Fahrgäste über Sie wissen sollten

Als Einjährige bin ich mit meinen Eltern aus Hamburg nach Klecken/Eckel gezogen. Besuchte natürlich auch die Grundschule Klecken. Heute bin ich im Ort stark verwurzelt. Leite nun schon seit 18 Jahren die Eltern-Kind Turnabteilung des SC Klecken und arbeite jede Woche ehrenamtlich in der Schülerbücherei der Grundschule Klecken, obwohl meine Söhne 21, 19 und 16 Jahre dieser schon vor langer Zeit entwachsen sind.


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Lauenbrück

Gesprochen von Astrid W.

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Lüneburg

Gesprochen von Kindergarten Wigwam

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Maschen

Gesprochen von Gregor A.

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Nörten-Hardenberg

Gesprochen von Ursula S. | Interview

1. Warum gerade Nörten-Hardenberg?

Ich habe mich für den Bahnhof Nörten-Hardenberg entschieden, weil es der nächstgelegenste Bahnhof von meinem derzeitigen Wohnsitz ist. Dieser kleine doch unscheinbare Bahnhof hat es einfach verdient, dass man ihm mehr Aufmerksamkeit in Form einer netten Stationsansage widmet,  und vielleicht sogar eine gewisse Neugier auf den Ort selber bei den Fahrgästen erweckt. Das besondere an Nörten-Hardenberg ist sicherlich der Einfluss des gräflichen Landsitzes gepaart mit seiner Burgruine und den damit verknüpften Geschichten.Dies alles verleiht diesem kleinen Flecken einen märchenhaften Charakter, fast wie eine Art Dornröschengewand.

2. Was ist das besondere an Nörten-Hardenberg?

Einmal im Jahr verwandelt sich Nörten in ein Paradies für internationale Pferde- und Reitsportbegeisterte durch sein Burgturnier. Dieses Burgturnier endet immer mit einem wundervollen Feuerwerk mit Burgkulisse..einfach traumhaft. Meine Lieblingsplätze sind das Leineufer ebenso wie der kleine Bahnhof, den ich mit sehr vielen Erinnerungen als Start und Ziel meiner Ausflüge verbinde. 

3. Wohin sind Sie das letzte Mal mit metronom gefahren?

Meine letzte Reise mit meinem blau-gelben Schienenreiter "metronom" führte mich nach Hannover, um von dort weiter zu reisen.

4. Jetzt sind Sie ja Teil des metronom – so etwas wie ein Pate. Was können wir besser machen (außer Pünktlichkeit – wird ja immer genannt)?

Ich bin von Natur aus ein sehr genügsamer Mensch, und alles was ich im Metronom ändern würde beschränkt sich Handdesinfektion auf den Toiletten, Steckdosen und was wirklich grossartig wäre, sind Informationen , die den Blick aus dem Fenster kurz erklären wie etwa beim Halt in Nordstemmen...ich höre oft die Frage:" Was ist das für ein Schloss?"

5. Gibt es sonst noch etwas, was unsere Fahrgäste über Sie wissen sollten?

Zu meiner Person ist noch zu sagen, dass ich wahnsinnig gerne Zug fahre. Ich finde es einfach herrlich Menschen zu beobachten, das Treiben auf den Bahnhöfen zu erleben, immer neue Situationen von kurios bis glücklich oder aber unwirklich bis traurig mitzubekommen. Meine Erlebnisse kleide ich in Worte, indem ich sie in Gedichten und Geschichten festhalte.

Für mich gibt es einfach keine stressfreiere Art zu reisen und ich hoffe, dass ich noch sehr oft die Gelegenheit bekomme, mich in den Zug zu setzen um quer durchs Land zu fahren, neue Überraschungen zu erleben oder einfach dieses kleine Gefühl von Freiheit aufzunehmen.


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Northeim

Gesprochen von Andy Z.

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Ottersberg

Gesprochen von Maike W.

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Radbruch

Gesprochen von Edgar M.

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Rotenburg Wümme

Gesprochen von Katharina R.

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Sagehorn

Gesprochen von Jan G.

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Stade

Gesprochen von Mario G. | Interview

1. Warum gerade Stade?

Stade ist meine Geburtsstadt und ich habe viele Stunden als Jugendlicher am Bahnhof in Stade verbracht.

2. Was ist das besondere an Stade?

Besonders an Stade ist die wunderschöne Altstadt in der man viele Momente im Sommer als auch im Winter verbringen kann.

3. Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Stade?

Am liebsten halte ich mich entweder am Pferdemarkt oder auch am Fischmarkt auf.

4. Wohin sind Sie das letzte Mal mit metronom gefahren?

Als letztes haben wir einen Familienausflug zum Stader Weihnachtsmarkt gemacht. Das war am vergangenen Samstag (17.12.16) natürlich auch um meiner Familie und mir selbst die neue Ansage anzuhören. Doch leider wurden wir enttäuscht,es sagen nur die alten Ansagen zu hören :-/

5. Jetzt sind Sie ja Teil des metronom – so etwas wie ein Pate. Was können wir besser machen (außer Pünktlichkeit – wird ja immer genannt)?

Ich persönlich habe keine Verbesserungsvorschläge. Ich finde die Ideen der Marketingabteilung gut und man bekommt oft neues geboten. Das Personal finde ich sehr freundlich.

6. Gibt es sonst noch etwas, was unsere Fahrgäste über Sie wissen sollten?

Sollte sich ein Fahrgast in meine Stimme verlieben, bespreche ich auch gerne seinen Anrufbeantworter ;-) Meine Stimme leihe ich auch gerne Mal kleinen Werbespots und Kurzfilme für regionale Firmen.


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Suderburg

Gesprochen von Hans-Jürgen D.

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Unterlüß

Gesprochen von Rolf S. (mit dem Chor ChorAoke) | Interview

 1. Warum gerade Unterlüß? 

Ich bin hier seit über 30 Jahren zu Hause. Quasi hängengeblieben. Ich kam 1984 wegen Arbeit hierher, fand über den Dorfchor schnell Anschluss an die Dorfgemeinschaft, habe meine Frau hier kennengelernt und geheiratet. 

2.   Was ist das besondere an Unterlüß? 

Das ruhige Dorfleben. Ich bin im Ruhrgebiet, genauer, in Essen geboren und aufgewachsen. Ich hielt die turbulente Großstradt immer für das Nonplusultra. Seit dreißig Jahren denke ich anders. Und wenn ich mal Trubel will, dann bin ich in 45 Minuten mit dem Meronom in Hannover. 

3.  Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Unterlüß? 

Einen besonderen Lieblingsplatz habe ich inicht. So groß ist Unterlüß nun auch wieder nicht. Ca 1km breit und 2km lang mit viel, viel Wald drumherum ist es überall schön.

4.  Wohin sind Sie das letzte Mal mit metronom gefahren? 

Nach Celle zur Arbeit. Seit knapp 10 Jahren fahre ich täglich und bin somit Stammgast. 

5. Jetzt sind Sie ja Teil des metronom – so etwas wie ein Pate. Was können wir besser machen (außer Pünktlichkeit – wird ja immer genannt)? 

Das Thema "mangelnde Pünktlichkeit" wird meistens übertrieben. Ich warte selten länger als 5 Minuten und an der Schraube könnt Ihr wenig drehen. Eigene Verbesserungsvorschläge habe ich im Moment nicht. Als Stammgast bekomme ich Änderungen mit und es gefällt mir, dass Sie Wünsche der Fahrgäste konsequent umsetzen. (Alkoholverbot, Themenwagen,  diese Aktion u.s.w). Macht so weiter, dann werdet Ihr automatisch besser.

6. Gibt es sonst noch etwas, was unsere Fahrgäste über Sie wissen sollten?

Es gibt etwas, das ist mein Hobby. Seit über 25 Jahren bin ich Chorleiter in Unterlüß. Nach 18 Jahren im Unterlüßer Gesangverein haben meine Frau und Ich 2008 die a-capella-Gruppe Choraoke gegründet. Wir, das sind zur Zeit vier Mädels und zwei Jungs, singen vorwiegend populäre Chormusik, haben aber auch traditionelle und klassische Stücke im Repertoire.   Jetzt fragen Sie sich bestimmt, warum im Ansagesong nur Männer zu hören sind? Nun, die ersten Melodien, die mir einfielen, waren alle nicht urheberrechtsfrei und es dauerte etwas, bis ich auf den "fröhlichen Landmann" von Robert Schumann kam. Dann musste es schnell gehen. Der Einsendeschluß stand vor der Tür, die Sänger/innen, teils in Urlaub, nicht greifbar, so habe ich es dank Technik alleine vierstimmig eingesungen. Es hat Ihnen scheinbar trotzdem gefallen.