»Die benehmen sich, als wären sie hier zu Hause«

Nicht jeder Fahrgast im metronom sitzt still auf seinem Platz und schaut aus dem Fenster. Gut so! Da wird gelesen, gespielt, geschlafen, gefrühstückt, geknutscht oder meditiert. Warum auch nicht? Immerhin ist eine Bahnfahrt die beste Zeit für Dinge, zu denen sonst immer die Zeit fehlt.

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Manche Geschichten sind jedoch so besonders, dass sich die Fahrgastbetreuer erstmal die Augen reiben müssen, wenn sie diese sehen.

Da werden Hängematten aufgespannt, weil es so schön schaukelt während der Fahrt.

Einige Pendler gehen jeden Morgen beim Einsteigen ohne Umweg auf die Toilette – einer hat immer seine eigene Rolle Toilettenpapier dabei.

Der Zweck eines eigens gegründeten Vereins mehrerer Damen besteht nur darin, während der Fahrt mit dem metronom zu stricken.

Ein junges Pärchen trifft sich zweimal pro Woche heimlich im metronom, weil die Eltern gegen die Beziehung der Beiden sind.

Mit den kulinarischen Köstlichkeiten, welche während der Fahrt schon zubereitet, gegessen oder (leider) zurückgelassen wurden, könnten wir ein großes, internationales Sterne-Restaurant eröffnen.

Dass während der Fahrt zur Schule noch schnell die Hausaufgaben gemacht werden, ist wenig überraschend. Eine Gruppe Studenten hat aber gleich ihre komplette Masterarbeit ausschließlich während der Fahrt im metronom geschrieben. Wohlgemerkt: immer am gleichen 4er-Tisch oben, Wagen Nr. 5.

Insgesamt wissen wir von 12 Heiratsanträgen, welche während der Fahrt gemacht wurden. Leider wissen wir nicht, ob alle Ehen auch geschlossen wurden oder bis heute halten.

Was wir aber wissen ist: Eine Fahrt mit dem Zug ist eine tolle Gelegenheit, sich zu verlieben. Wie ein Paar, welches erst viele Jahre immer im gleichen Zug zur Arbeit gependelt ist, ohne voneinander zu wissen, sich dann während einer Streckensperrung kennengelernt hat – und inzwischen verheiratet ist.

Mehr als 120.000 Menschen fahren jeden Tag mit dem metronom, das sind mehr als 120.000 verschiedene Arten, sich wohl zu fühlen.

Und wir versuchen gerne, jedem von euch gerecht zu werden. Und mal ganz ehrlich – wer wäre nicht lieber zu Hause, als im Zug zu sitzen?

Die vielen Geschichten über Fahrgäste, die sich bei uns im Zug fast so wohl fühlen wie zu Hause, haben uns inspiriert, daraus eine kleine Bilderstrecke zu machen. Wie immer mit einem Augenzwinkern – aber jedes einzelne Motiv ist tatsächlich so oder so ähnlich schon bei uns im metronom passiert. Und nicht nur ein Mal.

Also haben wir unsere Fahrgastbetreuer gebeten, mal aus dem Nähkästchen zu plaudern… herausgekommen sind 6 Situationen, welche man so nicht im Zug erwarten würde.

Unsere Models

Die Idee stand fest: Wir „beobachten“ mit der Kamera, wenn Fahrgäste sich so wohlfühlen und benehmen, als wären sie zu Hause. Die Fahrgäste selbst darauf ansprechen? Nein, das haben wir uns nicht getraut. Aber wer könnte eine Situation besser nachstellen, als unsere Mitarbeiter, die diese jeden Tag erleben?!

Und so sehen unsere Mitarbeiter aus, wenn sie einen besonderen Fahrgast „spielen“:


Impressionen vom Shooting

Fotografiert wurden die Motive in einem stehenden Zug - der technische Aufwand um das „Set“ herum ist so groß, dass dies während der Fahrt kaum möglich gewesen wäre.

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